Dove cercare lavoro in Svizzera: 85'273 posti vacanti su lavoro.swiss; 173'220 candidati registrati su Job-Room; URC e Job-Room offrono vantaggio informativo sulle offerte soggette all'obbligo di annuncio
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Wo Stellensuchende in der Schweiz suchen: Portale, Ämter und Netzwerk

Wer in der Schweiz eine Stelle sucht, verlässt sich nicht auf nur eine Website.

Wo man in der Schweiz Arbeit sucht: Eine Übersicht der Kanäle

Wer in der Schweiz eine Stelle sucht, verlässt sich nicht auf nur eine Website. Man kombiniert den öffentlichen Arbeitsvermittlungsdienst mit dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) und der Plattform Job-Room, allgemeinen und regionalen privaten Portalen, den Stellenmärkten von Kanton und Bund sowie das persönliche Kontaktnetzwerk.

Die Informationsplattform des Bundes arbeit.swiss führt 85'273 offene Stellen auf. Auf Job-Room sind 173'220 Stellensuchende registriert.

Die Unterscheidung zwischen Suchkanal und offiziellem Kanal ist wichtig. Private Online-Dienste sind nützlich, um nach einer Anstellung zu suchen und Bewerbungen einzureichen. Fristgebundene Informationen und Dokumente laufen jedoch über die eServices von Job-Room oder den vom RAV oder der Arbeitslosenkasse angegebenen Kanal. Eine Anzeige auf einem privaten Portal ersetzt nicht die formelle Einreichung im offiziellen Kanal, wenn Fristen und fristgebundene Handlungen im Spiel sind.

RAV und Job-Room: Der öffentliche Kanal zwischen Beratung und Informationsvorsprung

Der öffentliche Arbeitsvermittlungsdienst ist ein zentraler Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik. Er arbeitet gemäss dem Gesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG).

Beim RAV betreut eine Personalberaterin oder ein Personalberater die stellensuchende Person in regelmässigen persönlichen Gesprächen. Sie analysiert die berufliche Situation, die bereits unternommenen Bemühungen zur Stellensuche und die auf dem Markt verfügbaren Möglichkeiten. Das Ziel ist der Aufbau einer konkreten Wiedereingliederungsstrategie.

Die Beraterin oder der Berater prüft auch die Qualität der Bewerbungen und passt diese bei Bedarf an. Es handelt sich also um einen Kanal zur Überprüfung der Bewerbungsunterlagen, nicht nur zur Information über Angebote.

Bei den Angeboten hat das RAV einen privilegierten Kontakt zu den Arbeitgebenden: Die Informationen über offene Stellen liegen weit im Voraus vor. Hinzu kommt Job-Room, das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) als die grösste Stellenplattform der Schweiz bezeichnet wird. Nach der Registrierung profitieren Stellensuchende von einem Informationsvorsprung bei den meldepflichtigen Stellen.

Der Monitoring-Bericht des SECO, veröffentlicht am 6. Juli 2026, dokumentiert die Grössenordnung: Im Jahr 2025 wurden 206'002 offene Stellen gemeldet, gegenüber 178'026 im Jahr 2024.

Die Unterstützung endet nicht mit der Entschädigung: Grundsätzlich kann man die Beratung und Vermittlung des RAV auch nach dem Auslaufen des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung nutzen. Ohne Taggeld kann die Person unterstützt werden, indem sie sich beim RAV anmeldet, die Beratungsgespräche nutzt und Job-Room verwendet.

Es gilt die Kanalregel: Fristgebundene Informationen und Dokumente laufen über die eServices von Job-Room. Alternativ wird der vom RAV oder der Kasse angegebene Kanal genutzt, nicht die privaten Portale.

Anzahl offener Stellen und registrierter Kandidaten in der Schweiz (2025)

Auf Job-Room registrierte Kandidaten
173'220
Offene Stellen auf arbeit.swiss
85'273

Allgemeine Portale, regionale Plattformen und öffentliche Ausschreibungen

Die Stadt Lugano veröffentlicht eine Liste von Portalen mit Stellenanzeigen im Tessin und in der Schweiz. Sie empfiehlt, diese während der Suche regelmässig zu konsultieren.

Zu den regionalen Plattformen gehören e-lavoro.ch von Aiti Servizi, dem Verband der tessiner Industrien; Carriera.ch, das Stellenportal der italienischen Schweiz; und CdT Lavoro (lavoro.cdt.ch).

Dazu kommen Ticino&Lavoro, gefördert vom gleichnamigen Verein und mit einer Facebook-Gruppe präsent, sowie Tio - Tuttojob (tuttojob.ch).

In derselben Liste erscheinen esperto.ch und jobs.esperto.ch, Indeed (indeed.ch), JobCourier, Jooble, LinkedIn und Job-Room.

Laut comparis.ch ist jobscout.ch ein Schweizer Portal mit Tausenden von offenen Stellen; jobtic.ch ist eine Online-Plattform, die auf Beratung und Vermittlung spezialisiert ist.

Die institutionellen Stellenmärkte folgen einer anderen Logik: Die Einstellung erfolgt durch Ausschreibung oder Auswahlverfahren. Die Zugangspunkte sind der Stellenmarkt des Kantons Tessin (ti.ch/concorsi) und jener des Bundes (stelle.admin.ch).

Für diejenigen, die eine kantonale oder eidgenössische Stelle im öffentlichen Dienst anstreben, sind diese beiden Kanäle die richtigen. Allgemeine Portale dienen vor allem dazu, Positionen im privaten Sektor zu finden.

Die Wahl des Kanals hängt vom Profil und der Art der Anstellung ab. Die grossen Generalisten und professionellen Netzwerke decken viele Branchen und Ebenen ab, erfordern aber häufige Kontrollen: Einzelne Anzeigen sind nur kurz online.

Die Plattformen der italienischen Schweiz und die Portale der Berufsverbände konzentrieren die Angebote lokaler Unternehmen. Sie sind nützlich für diejenigen, die innerhalb der regionalen Grenzen suchen und nicht umziehen möchten.

Job-Room lohnt sich für Personen, die beim RAV eingeschrieben sind oder Zugang zu meldepflichtigen Stellenangeboten erhalten möchten. Die Portale von Kanton und Bund sind spezifisch für Ausschreibungsverfahren.

Die operative Empfehlung bleibt dieselbe: Regelmässige Konsultation, nicht nur einmalig. Veröffentlichte Positionen werden schnell geschlossen oder vergeben.

Persönliches Netzwerk, Spontanbewerbungen und Integrationswege

Die Suche auf Plattformen erschöpft den Weg nicht. Gemäss der Mitteilung des Bundes vom 22. Mai 2026 bereiten die Kantone und Gemeinden flüchtende Stellensuchende auf den Arbeitsmarkt vor. Anschliessend suchen die interessierten Personen eigeninitiativ oder mit Unterstützung der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eine Anstellung.

Die Spontanbewerbung und die Aktivierung des direkten Kontaktnetzwerks gehören somit zum normalen Weg, neben den formalen Kanälen.

Für nicht lineare Profile gibt es spezifische Unterstützungsstrukturen. Die Mitteilung vom 22. Mai 2026 erinnert daran, dass die Förderung der beruflichen Integration von Personen aus dem Asylbereich in die Zuständigkeit der Kantone fällt, mit Unterstützung des Bundes. Zu den Instrumenten gehören die Beratung zur beruflichen Integration und Sprachkurse.

Path2Work bietet eine digitale Plattform für die Beschäftigung und ein Beratungszentrum. Am 22. Mai 2026 traf Bundesrat Beat Jans in Bern Vertreter grosser Unternehmen, der Sozialpartner und der Kantonsregierungen. Thema: Die systematische Zusammenarbeit bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen, nach einem ersten Treffen im Februar 2025.

Dieselbe Quelle nennt auch diejenigen, die schwierigeren Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Laut Bundesrat Jans funktioniert die Integration von Stellensuchenden in der Schweiz im Grossen und Ganzen gut. Der Zugang ist oft nicht einfach für Wiedereinsteiger, ältere Arbeitnehmende und insbesondere für Flüchtlinge. Dies erfordert gezielte Unterstützung.

Für die Unternehmen ist der Beitrag entscheidend. Der Vizepräsident der Konferenz der Kantonsregierungen und bernische Regierungsrat Christoph Ammann sagte, dass sich die Unternehmen stärker engagieren und die berufliche Integration als Investition betrachten müssen.

Adi Bucher von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) nannte als Priorität der SBB den Erhalt der Stelle im primären Arbeitsmarkt für interne Mitarbeitende. Das Engagement richtet sich an Personen, die aus anderen Berufen kommen, an Flüchtlinge, Menschen mit Behinderungen und Personen ohne Berufsabschluss.

In der Schweiz oder aus dem Ausland suchen: EURES und die Mobilität in der EU/EFTA

EURES ist der Dienst der Behörden für den Arbeitsmarkt der EU, der die Mobilität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Europäischen Wirtschaftsraum fördert, zu dem die Schweiz beiträgt. Für Stellensuchende in Europa bietet EURES eine interaktive Datenbank mit offenen Stellen in allen Ländern der EU und der EFTA.

EURES bietet auch die Stellenvermittlung durch qualifizierte Berater an, die in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren präsent sind. Man kann nach EURES-Beratern suchen und eine Datenbank mit detaillierten Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen in jedem Land des Netzwerks konsultieren.

Praktisch verwaltet das SECO ein gemeinsames Informationssystem für offene Stellen. Es arbeitet mit den kantonalen Arbeitsämtern zusammen, die für die Vermittlung und die Beobachtung des Arbeitsmarktes zuständig sind.

Gemäss den bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU geniessen Schweizer Bürgerinnen und Bürger in den Ländern der EU/EFTA die gleichen Rechte wie EU-Bürger hinsichtlich Einreise, Aufenthalt und Ausübung einer Erwerbstätigkeit. Sie können mit der Identitätskarte einreisen, eine Stelle antreten und sich nach ihrer Ankunft im Land für einen dauerhaften Aufenthalt anmelden.

Arbeitslose Personen können sich für drei Monate in den Staaten der EU/EFTA aufhalten, um dort eine Stelle zu suchen. Während dieser Zeit können sie die Unterstützung der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Anspruch nehmen, vorausgesetzt, sie haben beim zuständigen RAV eine entsprechende Bewilligung beantragt.

Ausserhalb des EU/EFTA-Raums ändern sich die Regeln. In fast allen Staaten der Welt benötigen Ausländer, die eine Erwerbstätigkeit ausüben wollen, eine Arbeitsbewilligung. In der Regel wird die Bewilligung nur bei Vorliegen eines Vertrags erteilt und wenn der Arbeitgeber nachweist, dass keine nationalen Arbeitskräfte verfügbar sind.

Für diejenigen, die vom Ausland aus in die Schweiz suchen, muss die vorläufige Prüfung der Zulassungsbedingungen erfolgen, bevor die Bewerbung eingereicht wird.

Wie man die Suche angeht: Prioritäten, Frequenz und Qualität der Bewerbung

Die erste Wahl betrifft den Kanal in Bezug auf Branche und Region. Wer im Tessin sucht, beginnt mit den Plattformen der italienischen Schweiz und den Portalen der Berufsverbände. Wer auf den öffentlichen Sektor abzielt, nutzt die Stellenmärkte des Kantons und des Bundes.

Wer beim RAV eingeschrieben ist oder Zugang zu meldepflichtigen Stellenangeboten erhalten möchte, nutzt Job-Room. Wer ein spezialisiertes oder internationales Profil hat, ergänzt dies durch Generalisten und professionelle Netzwerke.

Auf jedem Kanal ist das von den lokalen Stellen angegebene Kriterium die periodische Konsultation. Anzeigen werden kontinuierlich veröffentlicht und geschlossen.

Der zweite Hebel ist die Qualität der Unterlagen. Die Beraterin oder der Berater des RAV prüft die Qualität der Bewerbungen und passt diese bei Bedarf während der Beratungsgespräche an. Es lohnt sich, die vollständige Mappe und die bereits vorbereiteten Bewerbungen zu den Gesprächen mitzubringen und sich nicht darauf zu beschränken, zu berichten, wie viele Angebote man konsultiert hat.

Eine vollständige Bewerbungsmappe umfasst normalerweise ein Motivationsschreiben, einen aktualisierten Lebenslauf und Referenzen oder Zeugnisse. Sie muss auf die spezifische Position angepasst werden.

Schliesslich gilt es, die Trennung der Kanäle einzuhalten. Die Suche kann auf jedem Portal erfolgen. Fristgebundene Informationen und Dokumente müssen jedoch über die eServices von Job-Room oder über den vom RAV oder der Arbeitslosenkasse angegebenen Kanal übermittelt werden.

Wer nach dem Auslaufen des Anspruchs auf Entschädigung eine Stelle sucht, kann weiterhin Beratung, Gespräche und Job-Room nutzen. Der öffentliche Kanal bleibt auch ohne Taggeld aktiv.

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